Die Sendung „Ein Ort am Wort“ kommt am Montag, dem 20. April ab 20.04 Uhr aus dem Seestüberl in Greifenburg. Das Thema lautet: „Umfahrung – aber wie?“ Von den einen sehnsüchtig erwartet, kämpft eine Bürgerinitiative gegen drohende Enteignungen. Land und Gemeinde halten am Projekt fest.
Die einen warten auf die Umfahrung, weil sich der gesamte Verkehr durch den Ort wälzt, die anderen kämpfen dagegen. Die fertig geplante und behördlich genehmigte Umfahrung von Greifenburg auf der B100 sorgt nach wie vor für Diskussionen. 28 Grundeigentümer protestieren gegen die drohende Enteignung, auch weil sie mehr Transitverkehr befürchten. Sie fordern eine neue, sparsamere Trasse und mehr Schutz für Umwelt und Bürger. Land und Gemeinde hingegen halten am Bau fest, um Greifenburg und die Engstellen im Ort vom Durchzugsverkehr zu entlasten.
Viele Fragen werden diskutiert
Wie geht es also weiter mit der Umfahrung von Greifenburg? Ist das letzte Wort tatsächlich schon gesprochen? Wie laufen die Enteignungen ab oder gibt es doch noch Alternativen? Und welche Folgen hat das Millionenprojekt für den Ort und die Bürgerinnen und Bürger?
Diese und weitere Fragen behandelt das ORF-Format „Ein Ort am Wort“, Birgit Rumpf-Pukelsheim und Konrad Weixelbraun werden durch die Sendung führen.
Diskussionsgäste auf dem Podium
- Volker Bidmon, Leiter der Straßenbauabteilung Land Kärnten
- Günther Emberger, Verein „Lebensraum Oberes Drautal“, Verkehrsplaner (TU Wien) und Grundbesitzer
- Bürgermeister Josef Brandner (ÖVP)
- Alois Stolzlechner, betroffener Grundbesitzer
- Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber (ÖVP)
Die Bevölkerung und Interessierte sind eingeladen, in das „Seestüberl“ zu kommen und ihre Fragen und Anregungen einzubringen und mitzudiskutieren. „Ein Ort am Wort“ wird am 20. April live auf Radio Kärnten und als Videostream auf kaernten.orf.at sowie auf ORF ON übertragen. Tags darauf gibt es Zusammenfassungen in Kärnten heute, Radio Kärnten und kaernten.ORF.at.

